10.03.2010  –  

Wien (ON prm, 2005-03-31) Ob Jäger, Sportschützen oder Mitglieder von Schützenvereinen – sie alle nutzen Schießstätten, um ihre Treffsicherheit zu verbessern. Um dabei ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, ist schon bei Planung und Bau eine Reihe von Vorkehrungen zu treffen. Welche dies sind, erklärt die Neuausgabe der ÖNORM S 1242.

Sie enthält Bestimmungen für den Bau und Betrieb von Schießstätten für den Kugelschuss aus Langwaffen, sofern sie für das sportliche und jagdliche Übungs- und Wettkampfschießen bestimmt sind.

Die Norm unterteilt Schießstätten einerseits nach der Art der verwendeten Waffen und Munition, nach der Art der Zielobjekte (fest oder beweglich) und der Bauweise (gedeckt bzw. offen). Besonderes Augenmerk wird dabei den Sicherheitsbereichen, dem Schallschutz sowie Beleuchtung und Belüftung gewidmet.

Die Anforderungen dieser Norm gelten in erster Linie für den zivilen Bereich, sind aber bei Schießstätten für Militär und Exekutive sinngemäß anzuwenden.

Mit der Neuausgabe dieser Norm liegt nun ein vollständiges und aktuelles Regelwerk für Bau und Betrieb von Schießstätten vor. Die weiteren Dokumente behandeln:  Planung, Bau und Betrieb von Schießstätten - (S 1240), Schießstätten für Schrotschuss aus Langwaffen (S 1241), für Faustfeuerwaffen (S 1243), für Armbrust (S 1245) sowie für Waffen mit Druckluft- oder CO2-Antrieb (S 1247).


Grafik: Geschoßfangdach

Geschoßfangdach nach ÖNORM S 1242

Hinweis

Erhältlich ist

ÖNORM S 1242 "Schießstätten für den Kugelschuss aus Langwaffen" im

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